Erwachsene

 

Hausbesuche:

Bei Patienten, die aus medizinischen Gründen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder durch

eine Behinderung, nicht in meine Praxis kommen können, mache ich gerne auch Hausbesuche.

Diese müssen aber vom Arzt verordnet werden.

 

Dysphonien (Stimmstörungen):

Bei einer Dysphonie ist das Zusammenspiel von Atmung, Stimme und Artikulation beeinträchtigt.

Anzeichen für Dysphonien sind

- Auffälligkeiten im Stimmklang, z.B. häufige Heiserkeit oder Absenkung der Sprechstimmlage

- Häufiges Räuspern und vermehrte Schleimbildung im Bereich der Stimmbänder

- Kurzatmigkeit beim Sprechen, Anstrengung beim lauten Sprechen

- Kloß- oder Engegefühle im Hals nach längerem Sprechen oder andauernd

- Versagen der Stimme

 

Aphasien:

Aphasien sind Kommunikationsstörungen, die nach einer Schädigung der sprachdominanten

Hirnhälfte auftreten – zum Beispiel durch Gefäßverschlüsse, eine Hirnblutung oder ein Schädel-

Hirn-Trauma. Die Schädigung im Gehirn kann die einzelnen sprachlichen Fähigkeiten wie

Nachsprechen, Benennen und Lesen in unterschiedlichen Schweregraden beeinträchtigen.

 

Dysarthrien/Sprechapraxien:

Eine Schädigung des Gehirns durch Gefäßverschlüsse, Hirnblutungen oder ein Schädel-Hirn-

Trauma kann auch zu einer verwaschenen Sprache oder zu Unregelmäßigkeiten und Auffälligkeiten

in der Stimmgebung führen, dies sind dann Dysarthrien oder Sprechapraxien.

 

Morbus Parkinson:

Beim Morbus Parkinson klingt die Stimme leise und monoton, die Artikulation ist undeutlich und

es tritt manchmal eine Art Stotter-Symptomatik auf. Wichtig ist hierbei eine möglichst frühzeitige

Sprechtherapie!

 

Störungen des Redeflusses, Stottern und Poltern:

Beim Stottern ist der Redefluss durch Lautblockierungen, Dehnungen oder Wiederholungen gestört,

das Stottern kann unterschiedlich stark und auch situations- oder personenabhängig auftreten. Das

Poltern äussert sich durch zu schnelles und undeutliches, verwaschenes Sprechen. Stottern und

Poltern können auch gemeinsam auftreten.